Wir waren eine richtige Wiener Großstadtfamilie bis wir vor
etwa 25 Jahren in einen Außenbezirk an den Stadtrand übersiedelten. Ein großer Garten
ermöglichte uns, unseren Kindheitsträumen etwas näher zu rücken. Natürlich
beschäftigte sich unsere Tochter in den ersten Schuljahren bereits mit diversen Kleintieren (Springmäuse,
Hamster, Meerschweinchen) doch nun wollten wir endlich ein "Familientier", einen Weggenossen - eben einen
Hund.
Bei einer Wanderung im Dachstein-Massiv freundeten wir uns auf der Simony-Hütte mit zwei Samojeden an und seither schlägt unser Herz für die Gruppe der nordischen Schlittenhunderassen.
Dennoch war unser erster Hund ein Wolfsspitz, ein Vertreter der Europäischen Spitze, den wir aber trotz seiner etwas übermäßigen "Bellkünste" in ca. 10 Jahren verstehen und lieben lernten. Obwohl wir diese Zeit nicht missen wollen, wünschten wir uns als Nachfolger dann doch einen etwas "leiseren Typen".
Durch Zufall erfuhren wir dass ein reinrassiger Alaskan Malamute einige Tage vor Weihnachten 1999 in einem
Tierheim abgegeben und nicht mehr abgeholt worden war. Damit war unser "Schicksal" besiegelt !
"Yukon" machte uns sehr schnell klar dass er als Rudelhund nicht allein sein kann und will. Also musste eine
"Spielgefährtin" her - und wenige Wochen später holten wir "Apanatchi" zu uns. Seit diesem Zeitpunkt
haben uns die beiden wunderbaren Hunde durch ihr liebevolles und intelligentes Wesen gezeigt dass unsere
Entscheidung absolut richtig war.
Leider lässt sich die Zeit nicht anhalten und vor allem Yukon, aber auch Apanatchi verliessen uns viel
zu früh - doch die Liebe zu den Malamuten ist ungebrochen ....

© hpr